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Freitag, 13.10.2017 | 07:00

Vermischtes

Wenn gelb zu blau und blau rot wird

SCHAAN - Bei der Aktualisierung der Gefahrenkarte Liechtensteins kam es in einigen Gebieten zu Neubeurteilungen. Während mancherorts die Gefahr durch Schutzmassnahmen gesunken ist, verschärfte sich die Situation anderswo.

In manchen Gebieten Liechtensteins herrscht Steinschlagge...

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In Liechtenstein gibt es mancherorts Gefährdungen wie Lawinen, Rutschungen, Steinschlag oder Hochwasser. Je nach Gefährdung sind diese in Bau- und siedlungsnahen Gebieten als rote, blaue und gelbe Zonen gekennzeichnet, wie im Geodatenportal der Landesverwaltung leicht nachvollziehbar ist.

Aktualisierung erfolgt Schritt für Schritt

Die Gefahrenkarten werden alle 15 bis 20 Jahre aktualisiert. «Dies geschieht gerade im Moment», erklärt Wohlwend. Ende 2015 seien bereits die Gefahrenkarten von Triesenberg und Triesen revidiert worden, Anfang 2017 folgten jene im Unterland und Planken. Bis 2018 soll die Revision der restlichen Gemeinden abgeschlossen werden, darauf folge noch die Gefahrenkarte im Alpengebiet. Durch die Aktualisierung haben sich durchaus Neuerungen in der Gefahrenkarte ergeben. So wurde etwa dank umfangreicher Rüfeverbauungen der Schutz in einzelnen Gebieten verstärkt, worauf diese zurückgestuft werden konnten. Umgekehrt wurden einzelne, von Steinschlag gefährdete Gebiete aufgrund detaillierterer Simulationsmodelle sensibler beurteilt, weshalb die Gefahrenbeurteilung teils verschärft wurde. Erstmals sei auch die Gefährdung der Talgewässer wie der Esche ausgewiesen, weshalb einige gelbe und blaue Zonen neu dazu kamen.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (13.10.2017).

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