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Montag, 09.10.2017 | 14:03

Vermischtes

Blick in die römische Vergangenheit

BALZERS - Im Zuge von Bauarbeiten zur Errichtung eines Einfamilienhauses in Balzers führte das Team der Archäologie vom Amt für Kultur von Anfang August bis Mitte September eine Notgrabung durch. Dabei kamen wie erwartet Zeugnisse der römischen Vergangenheit sowie des spätmittelalterlichen Dorfkerns ans Tageslicht.

(Foto: IKR/ZVG)

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Die Notgrabung fand mitten im geschichtsträchtigen Ortsteil «Winkel» statt. Dort kamen bereits 1933 beim Bau des Binnenkanals und auch in den Jahren danach immer wieder Überreste römischer Gebäude und Funde des 1.-4. Jahrhunderts n.Chr. zum Vorschein. Anlässlich der jetzt abgeschlossenen archäologischen Notgrabung wurden mehrere Schwemmschichten genauer untersucht, die durch starke Rheinhochwasser zustande gekommen sind. Die Spuren solcher Naturkatastrophen wurden in verschiedenen Werkleitungsgräben und bei benachbarten Neubauten zwar beobachtet, konnten jedoch nie datiert werden. Mit der Fundauswertung der jüngsten Kampagne besteht nun die Chance, das Auftreten von Rheinüberschwemmungen in römischer Zeit enger einzugrenzen. Weitere Gebäudereste aus dieser Epoche jedoch waren entgegen aller Erwartung nicht vorhanden.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Dienstag (10.10.2017).

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