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Samstag, 12.08.2017 | 10:41

Vermischtes

VBV stellt IGS-Projekt wegen wenig Resonanz ein

SCHAAN - Der Verein für Bildungsvielfalt (VBV) wollte die weiterführenden Schulen stärken. Das Projekt, das in anderen Länder sehr erfolgreich sei, stiess hierzulande aber auf wenig Gehör.

Das Lernen in Gruppen steht bei der Integrierten Gesamtsc...

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Zwar war der Andrang gross, als der Verein für Bildungsvielfalt (VBV) im Januar Wolfgang Vogelsaenger, Rektor der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule aus Göttingen, und Christian Grabher, Direktor der Vorarlberger Mittelschule Hard-Markt, in den SAL nach Schaan holte, um mehr über das Konzept der Integrierten Gesamtschule (IGS) zu erfahren. «Im Vorfeld unseres Anlasses war dieses Unterrichtskonzept in Wirtschaftskreisen und der Politik auf grosses Interesse gestossen, und als echte Chance für mehr Bildungsvielfalt innerhalb der bestehenden Gesetze gewertet worden», meinte VBV-Präsident Markus Becker am Freitag in einer Mitteilung. 

Kaum Rückmeldungen

Mittlerweile scheint das Interesse aber wieder abgeflaut. Auf das Angebot des VBV, den organisatorischen und finanziellen Rahmen des Projekts zu sichern, reagierten die Schulleitungen verhalten. Lediglich zwei Vertreter der weiterführenden Schulen hätten sich gemeldet, berichtete Becker. Während sich die eine Schule zwar vorstellen könnte, das Projekt zumindest zum Teil umzusetzen, lehnte die andere ab. Das Konzept sei nur umsetzbar, wenn auch Zuweisungen von Schülern aus dem Gymnasium erfolgen würden, lautete das Gegenargument.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Samstag (12.08.2017).

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