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Freitag, 19.05.2017 | 14:00

Wirtschaft

Positive Entwicklung der liechtensteinischen Industrie

VADUZ - Anlässlich der Generalversammlung der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer (LIHK) in der Swarovski in Triesen fand neben der Genehmigung von Jahresbericht und Jahresrechnung sowie der Vorstellung des neuen Wirtschaftsministers auch eine Ersatzwahl in den Vorstand statt.

Von links: LIHK-Geschäftsführer Josef Beck, Regierungsche...

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Die Berichte zur Tätigkeit der LIHK wie auch zu den Resultaten der Mitgliedsunternehmen im Jahr 2016 zeigten gemäss einer Mitteilung der Kammer ein positives Bild der Wirtschaft und im Falle der LIHK insbesondere auch der Industrie. Präsident Klaus Risch hielt fest: "2016 war alles in allem ein gutes Jahr für die liechtensteinische Industrie." Dies zeige sich insbesondere bei der Steigerung der Warenexporte von insgesamt vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.

2017 bleibt herausfordernd

Für 2017 erwartet die LIHK ein weiteres herausforderndes Jahr für die liechtensteinische Wirtschaft. Unsicherheiten und offene Fragen bestünden sowohl bezüglich der Konjunktur in den weltweiten Absatzmärkten als auch bezüglich der Zukunft des freien Handels oder der Entwicklung der Währungen gegenüber dem Schweizer Franken. "Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, dass die vielen Massnahmen der Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Innovation und Kundenorientierung, dazu beitragen, dass sie auch im Jahr 2017 auf Erfolgskurs bleiben", so der Präsident.

Vorstandsersatzwahlen

Die LIHK hat ein neues Vorstandsmitglied: Die Generalversammlung wählte Marc Desrayaud, Business Unit Leiter Balzers Industrial Solutions, einstimmig als neuen Vertreter der Oerlikon Balzers in den Vorstand. Den Anwesenden aus den rund 40 LIHK-Mitgliedsunternehmen bot sich dann die Möglichkeit, Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch persönlich kennen zu lernen. Der Wirtschaftsminister informierte die Versammlung über die politische Arbeit in der Regierung. Er sieht die Digitalisierung als eine Herausforderung, der sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam stellen müssen. Abschliessend rundete Joachim Schück, Managing Director der Swarovski AG, den Abend mit einem spannenden Überblick über die Aktivitäten des Unternehmens ab.

 

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